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Die AFB erinnert daran, dass der im März 2007 in Kraft getretene
neue Mitspiegel zu großen Verärgerungen bei vielen Mietern
geführt hat. Die AFB bemängelt besonders die Zu- und Abschläge
in einzelnen Stadt-teilen, die zu grobmaschig gehandhabt werden.
So ist z.B. in Herdern kein Unterschied zwischen den begehrten Hanglagen
und der viel befahrenen Habsburgerstraße vorgesehen. Auch
die Mietzuschläge in der Nähe von Gastronomiebetrieben
und Kinos sind unverständlich, da hier oftmals mit Lärmbelästigungen
zu rechnen ist. Besonders kurios ist ein möglicher Mietzuschlag,
wenn von der eigenen Wohnung ein Blick auf ein historisches Gebäude
möglich ist, obwohl dies nichts über die Qualität
der Wohnung aussagt.
Auch wenn man dem Freiburger Mietspiegel eine seriöse Absicht
unterstellen kann, bleiben dennoch viele Ungereimtheiten, die die
AFB vorwiegend in der örtlichen Unkenntnis der Gutachter vermutet.
Die AFB erwartet deshalb, dass mit der Fortschreibung des Mietspiegels
gleichzeitig diese unverständlichen und teilweise unsinnigen
Regelungen beseitigt werden.
Den meisten Ärger über den Mietspiegel und dessen Umsetzung
verur-sacht nach Ansicht der AFB-Mitgliedsvereine die Freiburger
Stadtbau, die den Mietspiegel aufgrund eines Beschlusses des Gemeinderates
konsequent und rigoros umzusetzen versucht. Dies ist sozialpolitisch
äußerst brisant, da in den Häusern der Freiburger
Stadtbau viele einkom-mensschwache Bürger und Familien wohnen.
Der Vorstand der AFB hofft auf die Einsicht des Gemeinderates, dass
mit der Fortschreibung des Mietspiegels eine Regelung geschaffen
wird, die es der Freiburger Stadtbau ermöglicht, mit einkommensschwachen
Mietern eine bezahlbare Miete zu vereinbaren. Der dabei entstehende
Verwaltungsaufwand (Einkommensprüfung) ist im Sinne des sozialen
Auf-trages eines kommunalen Wohnungsunternehmens durchaus vertretbar,
erklärt die AFB.
Zwei mietfreie Hallennutzungen für Vereine
(Eintrag vom 16. Oktober 2008)
Die Vereine in den Stadtteilen klagen zunehmend über die steigenden
Kosten bei Veranstaltungen und Hallenmieten in städtischen
Räumen. Seit Jahren kämpft die Arbeitsgemeinschaft Freiburger
Bürgervereine (AFB) dafür, dass die Stadtverwaltung die
Vereine dadurch unterstützt, dass sie Räume und Hallen
für deren meist öffentliche Veranstaltungen kostenfrei
überlässt.
Nach dem sich der AFB-Vorstand bereits mehrfach in Gesprächen
mit der Stadtverwaltung und dem Oberbürgermeister um diese
günstigere Kostenregelung bemüht hat, haben sich inzwischen
die großen Gemeinderatsfraktionen diesem Ansinnen angeschlossen.
In mehreren Anträgen haben sich die Fraktionen in jüngster
Vergangenheit für eine zweite, mietfreie Raum- und Hallennutzung
ausgesprochen. Für die wertvolle ehrenamtliche Vereinsarbeit
ist dies notwendig, denn die Kosten für die Kinder- und Jugendarbeit
der Freiburger Vereine belasten die Vereinshaushalte zunehmend mehr.
Der Vorstand der AFB begrüßt ausdrücklich diese
Initiative und sieht sich in seinem jahrelangen Einsatz für
eine kostengünstigere Nutzung kommunaler Räume nun bestätigt.
„Wer von den Vereinen etwas sehen und hören möchte,
muss auch in deren Arbeit investieren und sie von Kosten entlasten,
damit die sozialen und kulturellen Aufgaben in den Stadtteilen von
den Vereinen wahrgenommen werden können“, unterstreicht
AFB-Vorsitzender Martin Kotterer die Forderung nach einer zweimalig
mietfreien Hallennutzung für Vereine in den Stadtteilen.
2. Veranstaltungskalender der AFB-Bürgervereine
(Eintrag vom 30. Juni 2008)
Rechtzeitig vor der Sommerpause haben die 17 Mitgliedsvereine der
Arbeitsgemeinschaft der Freiburger Bürgervereine (AFB) einen
gemeinsamen Kalender ihrer Veranstaltungen für die zweite Jahreshälfte
2008 herausgegeben. In einem faltbaren Taschenformat sind alle Veranstaltungen
in den einzelnen Stadtteilen bis Jahresende 2008 aufgeführt.
Mit öffentlichen Informations-, Kultur- und sportlichen Veranstaltungen
gestalten die AFB-Bürgervereine (für den städtischen
Haushalt kostenfrei!) das öffentliche Kultur- und Veranstaltungswesen
in der Stadt Freiburg.
Im bunten Strauß der Angebote finden sich u.a. bei den Stadtteiljubiläen
( 1000 Jahre Herdern, Wiehre und Zähringen ) kulturelle, geschichtliche
und gesellig-volkstümliche Veranstaltungen, Theater- und Musikkabarettaufführungen,
Märchen- und Singspiele, Konzerte und Ausstellungen. Der Taschenkalender
zählt alle AFB-Bürgervereine mit ihren Kontaktmöglichkeiten
auf und wurde im Lavori-Verlag konzipiert – die Erstauflage
zum Jahresbeginn war sehr schnell vergriffen.
Exemplare sind bei den örtlichen AFB-Bürgervereinen und
an der Rathaus-Information kostenfrei erhältlich.
Download
des 2. Veranstaltungskalender der AFB-Bürgervereine
Bürgervereine sind größter
ehrenamtlicher Veranstalter in Freiburg; 6000 eingeschriebene Mitglieder
unterstützen die Stadtteilarbeit der Bürgervereine (Eintrag
vom 16. Juni 2008)
Im Rückblick auf alle Aktivitäten in den letzten Jahren
stellt die Arbeitsgemeinschaft der Freiburger Bürgervereine
(AFB) fest, dass die Bürgervereine in ihren Stadtteilen die
meisten Veranstaltungen für die Bürgerschaft angeboten
haben. Trotz vieler Schwierigkeiten bei den organisatorischen Vorbereitungen
und Unwägbarkeiten für Festivitäten im Freien, ist
die Anzahl der open-air-events im Freiburger Stadtgebiet fast konstant
geblieben.
Etliche Bürgervereine beklagen allerdings auch die hohen finanziellen
Risiken solcher Veranstaltungen. Im letzten Jahr wurden von den
AFB-Bürgervereinen alleine 66 Festtage in eigener Regie veranstaltet.
Dazu kommen noch 32 Veranstaltungstage mit anderen Vereinen und
Vereinigungen, die das öffentliche Freizeitangebot für
die Bürgerschaft in der Stadt und der Region bereichert haben.
Die große Zahl von Besuchern beweist die Beliebtheit solcher
Feste im öffentlichen Bewusstsein und die Verbundenheit mit
den Stadtteilen – häufig bewundern die Besucher die gesellige
Art und die kostengünstigen Angebote, insbesondere wird dies
von Familien mit Kindern sehr geschätzt, denn diese müssen
oft „spitz rechnen“.
Nahezu jede Woche findet in einem der 17 Stadtteile mindestens eine
öffentliche Veranstaltung der AFB-Bürgervereine statt.
Die Anzahl interner Sitzungen und Abstimmungstermine mit Vertretern
der Verwaltung und Bürgergesprächen sind wegen der Häufigkeit
kaum erfassbar. Auch der Aufwand, der notwendig ist, die örtlichen
Anlässe zu bearbeiten und „auf den Weg“ zu bringen,
ist in den letzten Jahren massiv gestiegen „und macht mindestens
eine Halbtagstätigkeit“ aus, meint einer der ehrenamtlich
tätigen Vorstände.
Sehr erfreulich ist die Entwicklung der eingeschriebenen Mitglieder.
So stehen über 6000 Bürgerinnen und Bürger in den
Mitgliedslisten der AFB-Bürgervereine, die mit ihrem Beitrag
die „wichtige Arbeit der Bürgervereine“ (so der
überwiegende Tenor der Beitragszahler!) finanziell tragen helfen.
Mit der Herausgabe und Verteilung von etwa 600 000 Exemplaren von
Stadtteilzeitungen, Magazinen, Info- und Nachrichtenblättern
tragen die AFB-Bürgervereine dazu bei, die interessierte Bürgerschaft
über die lokalen Begebenheiten und strittigen Themen oder Vorgänge
auf dem Laufenden zu halten.
“Mit diesem umfangreichen, uneigennützig ehrenamtlichen
Engagement der Bürgervereine wird ein nicht unerheblicher und
kontinuierlicher Beitrag zur demokratischen Beteiligungs- und Bürgergesellschaft
aktiv an und von der Basis geleistet“, lobt der AFB-Vorsitzende
Martin Kotterer die Arbeit der Bürgervereine, die sich die
Überparteilichkeit auf ihre Fahnen geschrieben haben.
Der AFB–Vorstand gratuliert den Tausendjährigen
(Eintrag vom 06. Mai 2008)
Die AFB-Bürgervereine in den Stadtteilen Herdern, Mittel-
und Unterwiehre, Oberwiehre-Waldsee und Zähringen können
in diesem Jahr das tausendjährige Bestehen ihrer Stadtteile
feiern, die alle nach einer wechselhaften Geschichte aus selbständigen
Gemeinden heute zur Stadtgemeinde Freiburg zählen.
Mit einem randvollen Jahresprogramm, das alle Genres von Kunst,
Geschichte, Kultur, Literatur und anderen Künsten bedient,
feiern diese Bürgervereine mit der Bürgerschaft ihrer
Stadtbereiche und Quartiere.
Einer der Höhepunkte war der gemeinsame Festakt „1000
Jahre“ im historischen Kaufhaus am Münsterplatz am Freitag,
30. Mai. Die musikalische Umrahmung lag in den Händen des berühmten
Freiburger Barockorchesters mit dem Streichquartett B- Dur, op 130,
4. Satz unter Leitung von Gottfried von der Goltz. Das Grußwort
von OB Dieter Salomon war eine Lobeshymne an die ehrenvolle bürgerschaftliche
Arbeit aller Bürgervereine in der Breisgaumetropole als ein
beispielhaftes Bürgerengagement. Im
Festvortrag skizzierte Peter Kalchthaler die Höhen und Tiefen
der Schicksale der einzelnen örtlichen Gemeinschaften und deren
Verflechtung mit den jeweiligen weltlichen Herrschaften ihrer Ortsgeschichte.
Unter den Festgästen waren u.a. Ehrenbürger Rolf Böhme
mit Gattin, Staatsminister Gernot Erler (MdB, SPD), Bundestagsabgeordnete
Kerstin Andreae (B`90/ Grüne), Landtagsabgeordnete Margot Queitsch
(SPD) und Bernhard Schätzle (CDU) sowie zahlreiche Vertreter
des Gemeinderates, der Bürgervereine und der Bürgerschaft
wie auch der Verwaltung u.a. Organisationen.
Der AFB- Vorstand freut sich mit den Jubilaren und ist sehr zuversichtlich,
dass auch dieses Jubiläum (und die Arbeit der in der AFB vereinigten
Bürgerschaftsvertretungen der Stadtteile) seinen festen Teil
in der Freiburger Stadtgeschichte haben wird.
Das Foto zeigt die Vorsitzenden der Jubiläumsbürgervereine
2008:
Klaus Winkler (Mittel- und Unterwiehre)
Heidrun Sieß (Oberwiehre- Waldsee)
Ingrid Winkler (Herdern)
Holger Männer (Zähringen)
Veranstaltungskalender 2008 der AFB-Bürgervereine
(Eintrag vom 01. Januar 2008)
Die 17 Mitgliedsvereine der Arbeitsgemeinschaft der Freiburger
Bürgervereine (AFB) haben rechtzeitig vor dem Jahresende einen
gemeinsamen Kalender ihrer Veranstaltungen für 2008 herausgegeben.
In einem faltbaren Taschenformat sind alle Veranstaltungen des ersten
Halbjahres der einzelnen Stadtteile aufgeführt. Über 65
öffentliche Veranstaltungen gestalten als bürgerschaftliche
Beiträge (für den städtischen Haushalt kostenfrei!)
das öffentliche Kultur- und Veranstaltungswesen der Stadt Freiburg
mit.
Auf diese Weise tragen sie zum geschätzten Ambiente und zur
Lebensfreude der Menschen in der Stadt mit bei. Im bunten Strauß
der Angebote finden sich kulturelle, geschichtliche und gesellig-volkstümliche
Veranstaltungen. Der Reigen beginnt im Januar mit den Neujahrsempfängen
für die Bürgerschaft der einzelnen Stadtteile und Quartiere.
Neben informativen Stammtischen kommen in der närrischen Jahreszeit
eine Reihe fastnächtlicher Termine wie Narrentreffen, Kinderfasnet
und Umzüge hinzu. Daneben werden Theater- und Musikkabarettaufführungen,
Märchen- und Singspiele, Konzerte und Ausstellungen stattfinden.
Zur Pflege des heimischen Brauchtums werden Narren- und Maibäume
aufgestellt, Natur- und Geschichtswanderungen und auch Waldfeste
durchgeführt. Hinzu kommen Sportveranstaltungen wie Marathon-
und Volksläufe.
Zu den Höhepunkten zählen in 2008 die Jubiläumsveranstaltungen
in Betzenhausen, in Herdern, in der Wiehre und in Zähringen.
Die Nostalgische Messe auf dem Stühlinger Kirchplatz, die St.
Georgener Weintage, das Brunnenfest am Tennenbacher Platz, der Herdermer
und der Oberlinden Hock und die Stadtteilfeste in Haslach, am Annaplatz,
im Hüttinger Haus und auf dem Zähringen Platz sind die
beliebten mehrtätigen Feste als gemütliche Treffpunkte
der Bürgerschaft und der zahlreichen Vereine der Quartiere.
Download
des Veranstaltungskalenders
Bürgervereine zur Metropolregion eingeladen (Eintrag vom 01.
Januar 2008)
Die trinationale Oberrheinkonferenz hat wichtige Schritte unternommen,
um die Entwicklung einer deutsch-französich-schweizerischen
Metropolregion voranzubringen. Organisatorisch entwickeln sich dabei
vier „Säulen“ oder Funktionsbereiche: Politik,
Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Ziel ist es, dass
sich diese vier Säulen aktiv am grenzüberschreitenden
Dialog beteiligen; mittelfristig wird eine Vernetzung angestrebt.
Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Freiburger Bürgervereine
(AFB) war dieser Tage vom rheinland-pfälzischen Beauftragten
der Staatskanzlei für grenzüberschreitende Zusammenarbeit
eingeladen, sich an diesem regionalen Prozess zum Bereich „Zivilgesellschaft“
zu beteiligen. Die
Vertreter der AFB waren die einzigen ehrenamtlichen Teilnehmer aus
der Stadt Freiburg. Vertreter zahlreicher gesellschaftlicher Vereinigungen
aus der Schweiz, dem Elsass und Baden befassten sich mit der Begriffsdefinition
der „Zivilgesellschaft“ und denkbarer Aktionen zur Gestaltung
der trinationalen Metropolregion am Oberrhein. Dabei wurden Vorschläge
für den Dreiländerkongress erarbeitet, der im Januar von
der Region Alsace in Straßburg ausgerichtet wird.
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